Gregor Schubert & die Machtdose

Gregor Schubert habe ich diesem Sommer kennen gelernt, kurz vor seiner geplanten Entführung.




Ein großer Mann, Autor für Dokumentarfilme, Filmemacher, Antreiber der Freitagsküche (Hohenstaufenstr – ffm), charmant & sympathisch. Er hat für das Maincafé das Sommerprogramm kuratiert, organisert das Lichter Filmfestival etc., etc..

Kein Zweifel, ein Held für die urbansociety!


Jetzt sind wir Blogger-Kollegen und ich liebe es zu vernetzen … dazu gibt es noch was zu feiern. Das Blog-Department der Machtdose feiert sein siebenjähriges Bestehen. Grund genug, um euch seine Arbeit vorzustellen.


1997Wollten es damals wissen: Roderik und Gregor 




Der Blog “die Machtdose” gehört zu den ältesten aktiven Einrichtungen seiner Art, spezialisiert auf Musik, Kunst und Medien und unentwegt auf der Suche nach dem verlorenen Glück.

Die Machtdose äußert sich auf vielen Kanälen mit einem Programm – der Liebe zum Underground, zum Nicht-Konformen und dessen Begegnung mit der Alltagswelt. Im Dreieck zwischen Musik, Kunst und Medien. Alles, was für uns Bedeutung hat.

Wir stochern nicht, wir stöbern. Im Strandgut zwischen New York, Frankfurt und Tokyo. Mal frisch, mal abgehangen, aber nie durchgekaut. Immer subjektiv und damit auf der sicheren Seite.

Und neben dem Blog? Jeden zweiten, dritten, vierten und fünften Donnerstag senden wir von 19-20 Uhr auf Radio X (UKW-Frequenz 91,8 und Livestream) in Frankfurt/Main. Einmal im Monat gibt es unseren Podcast, in dem Netaudio-Tracks vorgestellt werden. Mehr über unseren Musikgeschmack erfahrt ihr natürlich auf last.fm und MySpace.


Was ist eigentlich eine Machtdose?

 

 


Wer hundert Mal hintereinander das Wort »Machtdose« vor sich hin nuschelt, wird mit der Zeit sogar eine gewisse Sprachmelodie erkennen. Für alle anderen ist und bleibt das Wort Unwort und Kantenschläger. Herr Vogt (Re: Jazz, Seelenbande, hingeschiedenes MD-Mitglied) hat einmal bemerkt, das Wort erinnere eher an skurrile Sado-Maso-Praktiken. Nicht gerade das, was man unter »catchy« versteht. Sinn macht das Wort zudem auch nicht. Das Net-Lexikon gibt bekannt: Leider gibt es keine Ergebnisse zum Suchbegriff: »machtdose«. Was also verbirgt sich hinter diesem Wort?

Hinter Machtdose steckt einiges mehr als nur der Ideenreichtum eines einfallsreichen Wortes. Hinter den Kulissen der Sendung »Machtdose« steht […] eine grandiose Schöpfungsgeschichte: »Ein Freund der Familie, ein Typ aus Barcelona, bewahrte alle seine Ausgehutensilien (Pariser, Gras, Geld, u.v.m.; Anm. des Verfassers) in einer Dose auf. Der deutschen Sprache nicht sehr mächtig, sagte er, die Dose verleihe ihm Macht und nannte sie – die Machtdose« […]. Nach einer durchzechten, mediterranen Nacht wurde der Name sozusagen aus Barcelona nach Deutschland exportiert. Der tiefere Sinn des Wortes bleibe bis auf weiteres »ein großes Rätsel« (Patrizia Frank, Rüsselsheimer Echo vom 24. März 2003).


7 Jahre, eine lange Zeit, in der sich viel Content angesammelt hat. There are currently 1,700 posts and 2,005 comments, contained within 14 categories.


“Die Leserbeteiligung ist bis heute weit unter seinen Erwartungen geblieben” sagt er, kann aber mittlerweile damit leben. Ist eben nicht alles »social«, was sich »network« nennt. Dass sich hier in all den Jahren am Layout nichts geändert hat, bleibt allerdings der große Skandal und ist eigentlich nicht hinnehmbar. 2002 galt es zwar schon als sexy, einen eigenen Blog zu unterhalten, zirka 98% der Bevölkerung wusste damals trotzdem nicht, was das ist, WordPress steckte noch in den Kinderschuhen und der Begriff Web 2.0 wurde erstmals im Dezember 2003 gegenüber einer breiten Öffentlichkeit erwähnt (ich selbst habe mich erst zwei Jahre später öffentlich dazu bekannt, ein Blogger zu sein. Vorher habe ich mich mehr als Fanzine-Macher verstanden).


Von fehlender Eleganz, Benutzerfreundlichkeit und leichter Anpassbarkeit alter CMS-Anwendungen ganz zu schweigen. Ergo: Der Relaunch ist und bleibt die große Baustelle. Der Zugriff ist trotz allem erstaunlich stabil. Grob überschlagen haben sich hier in den letzten sieben Jahren 300.000 Besucher (visits) eingefunden, nicht viel, aber dem Aufwand angemessen. Auf eins noch sei hingewiesen:


Bis heute ist diese Seite werbefrei. Das ist mit dem Rückzug der Werbeindustrie aus 2.0 vielleicht nicht weiter verwunderlich, Pop up ads, Bannerschaltung, Google AdWords und Links zu Amazon versperren hier dessen ungeachtet weiterhin nicht die Sicht aufs Wesentliche. Prösterchen & Danke für dein Engagement!


source: http://machtdose.de


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